Dezember 12

Nullzeit

Es ist Tag 2 nach der Abgabe der Masterarbeit und ich bin in einem Zustand der sich schwer beschreiben lässt. Es ist ruhig geworden. Der Abgabetag war dagegen eine laute Nummer, es war wie ein Konzert. Ich möchte die Zeit nutzen hier die letzten Stunden zu beschreiben, zu reflektieren. Um ein Resümee zu ziehen ist es doch noch zu früh.
Lesen Sie weiter

Dezember 7

Quo vadis Motivation?

Ich vermeide es, im Endspurt der Masterarbeit, über Stress zu schreiben. Vielmehr möchte ich meine Motivation nutzen um über die Zeit danach zu philosophieren. Was möchte ich tun, so die Frage. Vielleicht ist es an der Zeit ein Resümee zu ziehen? Vielleicht. Der Bezugsrahmen ist, so definiere ich mal aus dem Bauch, der Beginn des Studiums 2007. Der große Wunsch zu studieren wurde Wirklichkeit. Was mein Motivation zu studieren war, ist eine gute Anfangsfrage.
Nach meinem Lebensumständen die davor herrschten war es wohl erstmal eine Wunsch nach Normalität.

Oktober 20

Jonglieren im Fluss

Vor einer Woche hätte ich bei diesem Thema anders angefangen, schwerer, dunkler. Es geht,wie oft in den letzten Posts beschrieben, um das Zusammenspiel von Masterarbeit, Jobs und allen anderen Dingen in meinem Leben. Es wäre eine interessante Mindmap, wenn ich das mal bildlich abbilden würde.
Da ich selten in die Tiefe gehe hier mal einen kleinen Überblick um was es geht: 1. Priorität hat definitiv die Masterarbeit mit dem Abgabetermin 26.11., da hab ich seit einigen Tagen kleine Durchbrüche zu verzeichnen. Es sind Gedanken oder Folgen die mich neu hoffen lassen, mich neu antreiben.

Oktober 20

Ich will gar nicht glücklich sein

703066_web_R_K_B_by_twinlili_pixelio.deDer Titel dieses Posts war für mich eine Erkenntnis, die ich auf dem Weg zum Capoeira Training hatte „… ich will gar nicht immer glücklich sein…“. Es hört sich, wenn man das so liest, doch etwas seltsam an. Wo doch alle Welt danach strebt glücklich zu sein, kommt mir durch eine Verkettung von Gedanken die Erkenntnis. Aber ich fange am besten am Anfang an.

Wie so oft bei mir beginnt die Geschichte mit einem Gedanken der aus einer Eigenreflexion ergibt. Ich habe mir mit den Jahren angewöhnt mich in verschiedenen Bereichen meines Lebens immer wieder selbst zu reflektieren. Sei es meine emotionale (Schief-)Lage oder irgendwas unwichtiges, egal, ich schau einfach mal was ist, was war, wie ich mich da und da gefühlt hab oder wie ich gehandelt habe. Naja das ist vielleicht ein Tick von mir, aber er hat mir in vielen Momenten weiter geholfen.

August 22

Eine Mischung Leben

609731_web_R_K_B_by_Gerd Altmann_clock:nemo_pixelio.deHeute morgen…würde ich gerne anfangen, es begann aber heute Nacht. Nach einem Hustenanfall saß ich in unserem Dachgeschoss mit einem Glas Wasser und einem Glas Schokoduocreme mit Löffel. Um mich herum ein wilder Mix aus Blättern, Laptop und Stiften. Es war 1:33 Uhr und ich genoss die Stille der Nacht. Hustend und röchelnd saß ich da und betrachtete die Szenerie: Die skurrile Mischung der Masterarbeit. Sie bestimmt meinen Alltag und teilweise die Nacht. Es ist nicht mehr lange bis zum 1. Dezember, dem endgültigen Abgabetermin, definitiv…

Szenewechsel

…Daneben betreue ich zwei junge Mädels, Starthilfe ins Leben sozusagen. Ich komme teilweise echt an eine Grenze, Vieles erinnert mich an mein Leben, an ähnliche Situationen. Es sind zwei Fälle, zwei Mädels und viele Turbulenzen. Ich versuche mich da als Impulsgeber und Andiehandnehmer wenn es die Situation erfordert….

Lesen Sie weiter

Juli 5

Die Durststrecke

567747_web_R_B_by_Wolfgang Pfensig_pixelio.deDie letzten Wochen habe ich bezüglich der Masterarbeit viel gelesen. Ich nahm mir vor eine Arbeit über Involvement zu schreiben. Eine Forschungsarbeit sollte es werden. Von dem her gab’s eigentlich nichts zu beanstanden. Ich rechercheierte, notierte und skizzierte den Umfang der Arbeit. Ich konnte bis zu diesem zeitpunkt noch nicht klar sagen was ich denn genau (also ganz genau) untersuchen möchte.
Es kam wie es kommen musste. An einem Fortbildungswochenende kam der freie Fall. Ich war überfordert und das nicht zu knapp. Aber das Thema Masterarbeit war nur die Spitze des Eisbergs *pfiff*. Ich fiel in ein Loch. Ein Loch aus hellen Momenten der Klarheit. Es ist schmerzlich wenn die Illusion, die jahrelang mein Begleiter war einer neuen Wahrheit weicht.
Ich erkannte die Bindung, das Spiel zwischen meiner Mutter und mir. Ich erlebte die Macht meines bestimmenden Glaubenssatzes; Es ist nicht genug. Ich würde gerne an dieser Stelle schreiben dass ich durch das Tal bin, irgendwas ist aber noch da. Es fühlt sich an als würde meine innere Achse sich verschieben, als würden meine Pole die Position tauschen. Ich fühle mich wie im Wellenbad bei dem der Wellengenerator unkontrolliert läuft.
Masterarbeit, Introspektion, Diskussion, Energie und ankommen sind verschiedene Begriffe für den selben Zustand. Es ist eine Zwischenbilanz, eine Zwischenzeit oder eine Durststrecke. Je nachdem wie man es betrachtet.

Juli 1

Die Küche

Da in meinem Büro grad wenig vorwärts geht, hatte ich schon ein länger erdachtes neues Ziel. Die Küche sollte zum ersten mal umgestaltet werden. Ich habe mir über Google Bildersuche einige Büroküchen oder was man da so denken kann gesucht. Ich hatte einige Anregungen gefunden. Stehtische mit Hocker und ein bissl luftig sollte es sein. Kein 2014-06-12 12.33.37Standard. Als erstes waren die Wände dran. 2014-06-11 10.18.42Dank meines Nachbarn Egon konnte ich fachmännische Hilfe in Anspruch nehmen. Wie die Bilder zeigen, kamen neue Rigipsplatte an die hässlichen Wände. Kurzum mein Bür war für eine Woche erstmal eine totale Baustelle. Ein hin und her von Leuten die was brachten und was machten und ich mitten drin und versuchte einige Literaturstapel für die Masterarbeit zu bezwingen. Heftige Nummer.

Lesen Sie weiter

Juni 29

Upcycling Entwicklungsbüro

Ich war mit Dani auf der Ham-Radio & Maker World Messe in Friedrichshafen. Ausser, dass extreme Freaks am Start waren, gabs was coole für mich. Ein Stand eines lokalen Anbieters aus Horgenzell (oder der Nähe). Die haben mit nem Plotter einen Schriftzug auf ein Notizbuch geklebt. War lustig zu reden und zuzuschauen. Hier das fertige Produkt:

2014-06-28 15.13.28

Mai 23

X-Men – Zukunft ist Vergangenheit

x_men_days_of_future_past-wideEs ist erstaunlich wie mich die neue  Marvel Produktion X-Men anmacht. Ich weiss nicht wirklich was über die Story, trotzdem juckt das Cineasten Herz. Dazu kam die passende Situation zustande, wie erwähnt die fast magische Anziehungskraft von der X-Men Story und dazu noch der weitere Punkt. Mein Training geht bis 21:45, dann bin ich um zehn in Ravensburg. Kann noch was essen, kurz frisch machen und in die Vorstellung um 23 Uhr. Yeahh da sitz ich nun im Cinepark Ravensburg und es ist 22:52, es sind ca. 10 Personen hier im riesigen Saal. Chillig sag ich da nur. Bewaffnet mit 0,5l Gekühlten Wasser und ein Pack Colafläschen von Haribo. Meine Filmrezession folgt dann gleich. Ich bin eh abgelenkt durch die 6 ü neuen Leute die nun schräg hinter und vor mir labern. Es ist nun 23 Uhr und der Vorhang geht grad auf. Film ab!
Lesen Sie weiter

Mai 12

Der Masterblog

567747_web_R_B_by_Wolfgang Pfensig_pixelio.deUm für mich einen sinnvollen und wissenschaftlichen Ablauf meiner Masterarbeit dokumentieren kann, habe ich mich mich dazu entschlossen einen eigenen Blog hierfür anzulegen. Die Frage ist, ob dadurch ein wissenschaftlicher Blog herauskommt. Vielleicht lassen sich die Anderen in dem Team noch dazu überreden. Ein kollaborativer Blog zu verschiedenen Aspekten der Kommunikation (jeder hat ja sein eigenes Fachgebiet). Ein Mix aus Dropbox, Github, Evernote und Etherpad.

Auf jeden Fall werde ich den Verlauf der Masterarbeit lediglich in kurzen Kommentaren erwähnen. Lesen Sie weiter